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Blizzard - Multiplex

Modellbau

Wie immer bei Multiplex Modellen ist die Verpackung der Einzelteile vorbildlich gelöst. Alle Teile finden in einer Styroporvorrichtung in der Schachtel Platz und sind zusätzlich, teilweise gegen verrutschen gesichert. Nach der obligatorischen Überprüfung, ob auch alle Teile vorhanden sind, geht es an den Bautisch.

Zusammenbau:

Da die Bauanleitung mit den Bildern im Mittelteil wie immer ebenso vorbildlich wie funktionell gestaltet ist, will ich in diesem


Bericht nicht auf die einzelnen Bauschritte eingehen, sondern nur die Besonderheiten beim Zusammenbau dieses Modell anführen.

Das Elapor macht einen komplett anderen Eindruck wie bei den restlichen Multiplexmodellen. Es wirkt feinporiger und unter höherem Druck geschäumt. Greift sich deutlich fester und stabiler an als gewohnt.

Die Flächenaufnahme, die direkt mit den beiden Rumpfhälften verklebt wird, beinhaltet zwei Metallmuttern, welche verrutschsicher eingeklipst sind. Zusätzlich wird ein grüner Multiplex-Hochstromstecker eingeklebt, der einerseits mit 2 Servokabel mit dem Empfänger verbunden wird, und andererseits die Verbindung von Rumpf zur den Querruderservos herstellt. Das Gegenstück befindet sich im Kunststoffmittelteil, welches auf die Tragfläche geklebt wird. Diese Lösung ist zur Montage und Demontage der Tragfläche sehr komfortabel und praktisch gelöst.

Neu bei Multiplex ist der Umstand des V-Leitwerks im Blizzard. Auch hier wurden die Hausaufgaben gemacht. Es gibt ebenfalls einen Kunststoffformteil, der an das Heck geklebt wird. An diesen Formteil werden die beiden Teile des V-Leitwerkes geklebt. Durch die Form des Kunststoffteiles sind der Winkel und die Lage exakt vorgegeben. Es kann nichts falsch gemacht werden. Weiters befindet sich an der Unterseite eine kleine Kammer, in der zum Auswiegen des Schwerpunktes Gewichte eingelegt werden können. Diese ist mit einer Schraube verschließbar. Somit kann der Schwerpunkt leicht und ohne großen Aufwand jederzeit korrigiert werden. Da ich mich für die Funktion Höhe UND Seite entschieden habe, musste ich, für das zweite Servo, den Rumpf an der vorgegebenen Stelle ausschneiden. Die Anlenkungen haben bereits die richtige Länge und die doppelten Ruderhörner sehen auch gut durchdacht aus.

    

Die Rumpfspitze besteht ebenfalls aus einem Kunststoffformteil, der bereits den Motorspant integriert hat. Sturz und Seitenzug sind für die empfohlenen Antriebssets vorgesehen. Bei Verwendung des Tuningantriebes muss noch eine weitere „Spantscheibe“ innen eingefügt werden. Die Spitze wird ebenfalls vollflächig vorne an den Rumpf geklebt. Auf den Bau des Modells ohne Motor gehe ich in diesem Bericht nicht näher ein. Auf jeden Fall liegt eine Rumpfspitze bei, die in so einem Fall den Spinner ersetzt.

    

Ebenfalls innovativ sind die zahlreichen Verstärkungen, die am ganzen Modell angebracht werden müssen. Es liegt dem Bausatz eine Rolle GFK bei. In jeden Schlitz der sich am Modell befindet, sowohl am Rumpf als auch an den Tragflächen, wird solch ein GFK Stab eingeklebt. An der Fläche findet dies, an der Oberseite und an der Unterseite, sogar in Fischgrätenform statt. An der Unterseite befinden sich noch zwei Vierkant-Kohleholme. Das alles gibt dem Modell, mit Augenmerk auf das Grundmaterial Elapor, eine unglaubliche Festigkeit.

Die Anlage (Empfänger, Regler, Akku) wurde entsprechend den Vorgaben eingebaut. Ebenso die Ruderausschläge und der Schwerpunkt. Ob die Motorwahl die richtige war, und das Modell noch schneller wird als mit dem empfohlenen Tuningantrieb, wird sich beim Erstflug am Platz herausstellen. Gewählt wurde ein Turnigy 35-42 mit 1250 upm/V und eine Luftschraube der Größe 12x6. Weitere technische Daten und Gewichte in nebenstehender Tabelle.

Fliegen:

Tja, kurz gesagt. Mit der gewählten Luftschraube ist der Blizzard mit Motorkraft langsamer als ohne Motorkraft. Hier muss ich wohl noch an der passenden Auswahl arbeiten. Der nächste Test wurde mit einer 11 x 8 durchgeführt. Die Flugleistung war im gesamten schon besser, aber immer noch nicht das, was ich erwartet habe. Ich werde dann noch eine 10 x 9 ausprobieren. Damit sollte sich dann die gewünschte Geschwindigkeit, dem Modell angepasst, einstellen. Trimmen musste ich überhaupt nicht. Die Grundeinstellung der Ruder hat gepasst, allerdings sind für meinen Flugstil die Querruder zu wenig „giftig“. Der angegebene Schwerpunkt ist auch in Ordnung. Beim Anstechen aus groooooßer Höhe mit anschließendem Platzüberflug (ohne Motorkraft), ist manchmal ein leichtes Flattern der Tragflächen zu sehen. Bis jetzt gibt es hier noch keine Probleme mit der Festigkeit. Mal sehen wie sich das in Zukunft verhält.

Fazit:

Wieder einmal ein gelungenes Modell von Multiplex. Dass der Blizzard als Hotliner angeboten wird, mag manchen etwas übertrieben erscheinen, allerdings kommt man mit entsprechendem Setup schon in die Nähe eines echten Hotliners. Die Festigkeit des Elapors ist genial. Viele kleine Details im Aufbau lassen den Käufer wissen, dass sich Multiplex tatsächlich Gedanken bei der Entwicklung macht und diese Modelle auch in diversen Prototypenstadien getestet werden. Eine absolute Kaufempfehlung für Fortgeschrittene Modellpiloten, die etwas Hotlinerluft schnuppern wollen.

Text u. Fotos: Martin Koisser
Martin(at)koisser.net

Bezugsquelle: Modellbau Lenz
modellbau-lenz(at)aon.at

Blizzard - Multiplex

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  1. nopicwatches *  schreibt am 03.07.2013 07:45
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