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Baubericht - "Pole Cat" von RC-Powerplanes

Modellbau

Die Pole Cat kommt aus dem gleichen Haus wie die Ultimate, von RC-Powerplane. Gut verpackt in einer großen Schachtel trudelt das Modell ins Haus. Alle Teile sind im Karton mit Klebeband fixiert. Der Inhalt ist komplett. Alle erforderlichen Kleinteile, vom Ruderhorn, über die Anlenkungen bis zu Tank, Rädern und Radschuhen, sind vorhanden.

Die Montageanleitung ist in Englischer Sprache, allerdings überwiegen hier die Bilder. Text ist tatsächlich nicht viel vorhanden. Die verwendete Folie ist blasenfrei und faltenfrei aufgebracht. Bis dato war kein nachbügeln erforderlich.


Montage:

Ausgehend von der Bauanleitung werden zuerst die Querruderscharniere eingeklebt. Hier handelt es sich wieder um Fliesscharniere, deren Handhabung einfach perfekt funktioniert. In die Schlitze der Fläche stecken, Ruder drauf und auf jedes Scharnier ein paar Tropfen dünnflüssigen Sekundenkleber fließen lassen. Darauf werden gleich die Servos eingebaut, Ruderhörner montiert und die Anlenkungen fertiggestellt. Zum leichteren einfädeln der Servokabel sind in der Tragfläche bereits dünne Schnüre verlegt. Hat man das an beiden Flächenhälften erledigt, werden die Tragflächen zusammengesteckt. Wenn man sich die Befestigung der Flächen am Rumpf genauer ansieht, kann man davon ausgehen, dass man die Hälften nicht verkleben muss. Ich habe mich allerdings aus Gewohnheit und Bequemlichkeit gleich für das Zusammenkleben entschieden.

    

Flächenverbinder rein, alles mit 30min. Epoxy eingestrichen und zusammengefügt. Jetzt habe ich gleich die Befestigungslöcher gebohrt. Beim Einsetzen in den Rumpf viel auf, dass die vordere Befestigungsnase zu viel Spiel hat. Hier musste die Ausnehmung im Rumpf, durch Einlegen eines Sperrholzstückens, verkleinert werden.

Jetzt wird der beiliegende Motorträger montiert. Dazu müssen die Befestigungslöcher im Motorspant gebohrt, und die Zackenmuttern eingeklebt werden. Dann kommt auch schon der Tank. Dieser ist leider nicht spontan an den vorgesehenen Platz zu bekommen. Hier musste im Rumpf etwas nachgearbeitet werden, um den Tank durch die Spanten schieben zu können. Nun wird der Motor inkl. Vergaseranlenkung montiert.

Kommen wir nun zum Fahrwerk, welches ein eigenes kleines Kapitel wert ist. Laut Anleitung müssen die Fahrwerksbeine nur links und rechts in den Rumpf eingesteckt werden, um dann innen verschraubt zu werden. Zu diesem Zweck müssen allerdings erst die passende Schlitze in die Rumpfwand geschnitten werden. Das Fahrwerksbrettchen ist als „Sandwich“ ausgeführt. Das heißt das die Fahrwerksbeine zwischen die Fahrwerksbrettchen gesteckt werden müssen. Hier muss an der Rumpfaußenwand vorsichtig der Schlitz gesucht werden (vorsichtig mit einer Nadel einstechen). Dieser Schlitz wird dann geöffnet und die Fahrwerksbeine eingeschoben. An den Befestigungsbrettern sind bereits je 3 Zackenmutter eingeschlagen. Die Räder und Radschuhe werden wie gewohnt montiert.

Nun werden routinemäßig die Leitwerke inkl. Ruder und das Heckfahrwerk montiert. Dass hier wieder auf Winkeligkeit geachtet werden muss, soll nur am Rande erwähnt werden. Dann werden auch gleich die Ruderhörner montiert und die Anlenkungsstangen zusammengebaut. Dazu werden Drähte winkelig gebogen, in die Rundstangen eingebohrt und mit Schrumpfschlauch fixiert. Skeptikern sei gesagt: „Ja, das hält“. Nun werden die Servos für Höhenruder, Seitenruder und Motordrossel in den Rumpf eingebaut und die Anlenkungen eingestellt und eingehängt. Fehlen noch Akku und Empfänger, Schalter, Tankventil und Ladebuchse.

Zum Schluss wird nur noch die Motorhaube an den Motor angepasst, mit Ausschnitten versehen und an den Rumpf festgeschraubt. Die Kabinenhaube wird laut Anleitung mit 6 Schrauben an den Rumpf geschraubt. Dies erschien mir aber nicht so praktisch, diese mit jeder Montage und Demontage raus und rein drehen zu müssen. Aus diesem Grund entschied ich mich für eine Befestigung mit Klettband. Wie sich später herausstellte hält das hervorragend. Die Ruderausschläge und der Schwerpunkt wurden erstmal nach Anleitung eingestellt.

Fliegen:

Da ich mich für einen Webra mit 8,3 ccm entschieden habe, war eine eher flottere Gangart zu erwarten. Der Motor läuft gut, Reichweitentest ist auch in Ordnung und alle Ruder funktionieren wie sie sollen. Gas rein und ab damit. Nach kurzem Anlauf hebt sich die Pole Cat in die Luft, steigt flach nach oben und dreht etwas nach links. Etwas Tiefe und Querruder trimmen und sehen was weiter passiert. Nach Erreichen der Ausgangshöhe wird die Ruderwirkungen überprüft. Auf die Querruder spricht sie spontan an und dreht in der Kurve sogar etwas weiter. Höhe und Seitenruderfunktion sind als „normal“ zu bezeichnen. Der nächste spannende Punkt war die Landung. Der Anflug wird angelegt wie sonst auch, Gas raus, reinschweben und ausschweben.  Vor dem zweiten Flugversuch habe ich festgestellt dass der Motorspant locker war. Dies könnte auf die stärkere Motorisierung zurückzuführen sein.  Hier sollte zur Sicherheit nachgeklebt werden. Weitere Flüge verliefen normal. Dank des starken Motors stellt sich auch richtiges Reno-Racing-Feeling ein.

    

Fazit:

Alles in allem ein schönes Modell welches sich schnell und auch langsam fliegen lässt. Aufgrund der etwas giftigen Querruder wohl nichts für Anfänger. Bei Einbau einer stärkeren, als der empfohlenen Motorisierung, sollte der Motorspant zur Sicherheit nachgeklebt werden. Wenn man nichts von weichen Landungen hält, sollte ein GFK Fahrwerk in Betracht gezogen werden. Aufgrund des starken Motors mit großem schweren Dämpfer, liegt das Gewicht deutlich über den Möglichkeiten die man mit der empfohlenen Motorisierung hat. Kleine Unstimmigkeiten in der Bauanleitung wurden vom Importeur an den Hersteller kommuniziert und fließen in die Serie ein.


Technische Daten:

Spannweite: 127cm
Länge: 125cm
Motor: Webra 8,3 ccm
Empfänger: Graupner C17
Servos: alle Carson
Akku: 4 Zellen NiMh 2400 mAh
Gewicht: 2,5 kg

Text u. Fotos: Martin Koisser
Email: martin(at)koisser.net

Bezugsquelle: Modellbau Lenz
http://www.modellbau-lenz.at
Tel: 0664-4330784

Baubericht - "Pole Cat" von RC-Powerplanes

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  1. nopicCeline schreibt am 30.09.2016 19:03
    Das Flugzeug ist Ihnen super gelungen. Prächtiges Modell.


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